Krallenpflege – Wie oft?

Katzen kümmern sich hervorragend um ihre Krallen, so dass tatsächlich nur in sehr wenigen Fällen unsere Unterstützung gefragt ist. Solange Ihre Katze genügend Möglichkeiten hat, sich die Krallen abzuwetzen, dürften keine Probleme auftreten. Gewöhnen Sie IhreKatze von klein auf daran, dass Sie die Krallen anschauen dürfen. Erst im Alter haben viele Katzen zu lange oder sogar eingewachsene Krallen, da die zuvor intensiv betriebene Körperpflege vernachlässigt wird. Erst dann müssen Sie Ihrer Katze helfen. Doch leider lassen sich Katzen bezüglich ihrer Krallenpflege nur ungerne unterstützen, so dass Sie im Bedarfsfall regelmäßig zum Krallenschneiden zum Tierarzt gehen sollten. Dies dauert meist nur wenige Sekunden und tut der Katze nicht weh. Dennoch mag sie es nicht!  Die meisten Verletzungen des Katzenhalters entstehen durch die Katze beim Versuch des Krallenschneidens.

Eine gesunde Kralle. Um die Kralle aus ihrer Krallentasche herauszubekommen, muss man von oben und unten auf die Zehe drücken und gedrückt halten. Viele Katzen reagieren aggressiv darauf, so dass Sie es nur versuchen sollten, wenn Ihre Katze sich dabei nicht zur Wehr setzt. Die Verletzungsgefahr für Sie ist sehr hoch!

Es gibt spezielle Krallenscheren für die Katze. Diese sind deutlich kleiner als die für Hunde. Sie sollten NIEMALS in den durchbluteten Teil der Kralle schneiden, da dies nicht nur sehr schmerzhaft ist sondern auch stark blutet. Bei Schmerzen kann auch die liebste und entspannteste Katze ohne Vorwarnung zubeißen.

Eine korrekt geschnittene Kralle. Der durchblutete Teil der Kralle ist deutlich an der Rosafärbung zu erkennen, der Schnitt liegt einige Millimeter davor. Die meisten Katzen haben 5 Krallen am Vorderbein und 4 Krallen am Hinterbein, so dass es insgesamt 18 Krallen gibt.

Warum überhaupt Krallenpflege? Zu lange Krallen bleiben gerne an Decken und Teppichen hängen. Auf Parkett, Fliesen oder Laminat können Katzen mit zu langen Krallen iins Rutschen geraten. In ganz schwerwiegenden Fällen wächst die Kralle in den Ballen und führt zu Schmerzen und Entzündungen.

 

 

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