Die Herbstgrasmilben kommen bereits im Juli vor und können bis Oktober Probleme verursachen. In den meisten Fällen werden nur Freigänger befallen, die durch Wiesen streifen. Typische Symptome sind verkrustete, juckende Hautbereiche an den Ohren, den Pfoten, dem Bauch und an der Schwanzspitze.
Bei genauem Hinsehen erkennt man orangerote Pünktchen auf der Haut, die meist aus vielen dieser kleinen Tierchen bestehen. Der starke Juckreiz entsteht aufgrund einer allergischen Reaktion. Die Behandlung besteht aus der mechanischen Entfernung der Milbennester auf der Haut und einer juckreizstillenden Therapie.

Genau genommen ist es die Herbstgrasmilbenlarve, die uns und unseren Katzen das Leben schwer machen kann. Das Besondere an den Herbstgrasmilben ist, dass diese auch oft dem Katzenhalter Probleme bereiten. Die unter dem Namen Stachelbeerkrankheit bekannte Erkrankung führt beim Menschen zu Hautrötungen und Juckreiz. Die Bisse der Milbenlarven sehen aus wie kleine Mückenstiche, die jedoch in großer Anzahl bevorzugt an den Beinen, am Bauch und an den Armen vorkommen.
Einige Katzenhalter befürchten beim Auftreten der juckenden Hautbereiche , dass sie auf die eigene Katze eine Allergie entwickelt haben, da die Milbenlarven beim Menschen meist nicht zu finden sind. Wenn Ihre Katze bei Ihnen im Bett schlafen darf, und Sie ab Juli juckende Hautbereiche feststellen, sollten Sie immer an die Herbstgrasmilbenlarven denken. Die Verbannung der Katze aus dem Bett, zumindest in den relevanten Monaten, bringt Ihnen Erleichterung.
Für die Katze gibt es derzeit kein wirksames Mittel gegen die Milbenlarven. Die Behandlung zielt auf die Unterdrückung des Juckreizes und der Hautentzündung ab.


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